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Veranstaltung: 'Einsatzübung '

Übungen
Datum: Samstag, 23 Mai, 2009 Um 14:18
Dauer: 5 Stunden

Um 14.18 Uhr ging die Sirene und wir wurden zu einem Brand einer Zimmerei in der Robert Bosch Straße gerufen. Wir wurden hier durch die Feuerwehr Bevern und Borg unterstützt. Es mußten Personen geborgen werden und das Wasser über ca 500 meter gefördert werden, was mit unserem neuen Schlauchanhänger aber optimal funktionierte. Anschließend fand eine Schlußbesprechnung im Feuerwehrhaus Essen statt.

Sirene beendet Mittagsschlaf

ALARMÜBUNG Feuerwehren aus Essen und Bevern proben für den Ernstfall


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Der Rettungstrupp kam dem „verletzten“ Feuerwehrmann schnell und professionell zur Hilfe. BILD: THEO HINRICHS Bild vergrößern

IN EINER ZIMMEREI GAB ES EINE STAUBEXPLOSION. DASS WAR DIE AUSGANGSLAGE FÜR DIE ÜBUNG.

VON THEO HINRICHS

ESSEN - „Ich machte gerade meine Mittagspause, als ich von der Sirene aus dem Schlaf gerissen wurde“, sagte Beverns Ortsbrandmeister Bernd Hillen. Ähnlich ging es Sonnabend vielen Feuerwehrmitgliedern aus Essen und Bevern. Bei der Alarmierung wussten sie nicht, dass es sich um eine Übung handelt.

Bei der Anfahrt zum Zimmereibetrieb Ruholt sah alles nach einem Ernstfall aus. Dunkle Rauchwolken stiegen in den Himmel. Als die ersten Einsatzfahrzeuge eingetroffen waren, wurde aber schnell klar, dass eine Übung angesetzt war. Es wurde eine Staubexplosion mit anschließendem Feuer angenommen. Weiter konnten sich zwei Mitarbeiter nicht rechtzeitig retten und wurden „vermisst“. Für angrenzende Gebäude bestand die Gefahr eines Übergreifens des Feuers.

Menschenrettung zuerst

Die erste Maßnahme war die Menschenrettung. Nur unter Verwendung von schwerem Atemschutz war es möglich, in die verqualmte Halle vorzudringen. Die beiden „verletzten“ Personen konnten im Bereich der Werkstatt schnell geborgen werden. Dabei „verletzte“ sich allerdings ein Feuerwehrmann, und der Rettungstrupp war gefordert.

Mit Hilfe der Rettungstasche gelang es schnell, den „verletzten“ Feuerwehrmann zu bergen. „Wir wollten sehen, wie der Rettungstrupp arbeitet“, sagte Andreas Moorlampe, einer der Organisatoren der Übung.

Mehr Zeit benötigten die Feuerwehren für einen dritten „Verletzten“, der auf dem Gelände unter einem Holzstapel eingeklemmt war. Mit Hilfe von Hebekissen lösten die Beverner die Aufgabe.

Der weitere Schwerpunkt der Übung lag in der Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung konnte durch die in der Nähe befindlichen Hydranten sichergestellt werden. Mit einem massiven Wassereinsatz aus mehreren Strahlrohren wurde das Feuer bekämpft.

Unterstützung erhielten die Feuerwehren aus Essen und Bevern von der benachbarten Freiwilligen Feuerwehr Bottorf/Berg aus dem Landkreis Osnabrück. Sie war auf dem Weg nach Essen, um ihr neues Einsatzfahrzeug vorzustellen, das sich als ausgesprochen leistungsfähig erwies. Für die Übung mussten mehrere 100 Meter Versorgleitungen verlegt. Mit Hilfe einer Schlauchbrücke konnte die Versorgungsleitung gefahrlos über eine Straße geleitet werden.

Die Organisatoren zeigten sich mit dem Ablauf der Alarmübung zufrieden. Bei der anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Essen wurden aber auch kleine Mängel angesprochen. Ein besonderer Dank galt dem Zimmereibetrieb Ruholt, der seinen Betrieb für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.


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